Münster

Hl. Joh. Nepomuk (um 1735)
Bildhauer: Johann Wilhelm Gröninger oder Johann Christoph Manskirch
Maßnahme: 1997

Im Vorfeld waren Untersuchungen zur Klärung der Schadensursachen und zur Entwicklung eines Restaurierungskonzeptes nötig. Auf Grund der komplexen Restaurierungsgeschichte des Objektes waren vielfältige Faktoren an der Genese der jüngsten Schädigungen beteiligt.
Das Konzept sah demnach folgende restauratorische Schritte vor:

  • Reinigung und Abnahme schwarzer Krusten
  • Sicherung von Schalen durch Hinterspritzungen
  • Ergänzungen und Kittungen
  • Schlämmen aufschuppender Bereiche
  • Festigung
  • Retusche
Grossbildansicht Großansicht
Vorzustand Figurengruppe

Gesamtansicht der Figurengruppe im Vorzustand

Grossbildansicht Großansicht
Vorzustand Detail Rechter Putto

Rechter Putto als Detail der Figurengruppe

Grossbildansicht Großansicht
Vorzustand Detail Rücken Putto

Rücken eines Putto. Hinter flächigen Altergänzungen fanden sich große Schuppenzonen, die gefestigt und geschlämmt wurden. Risse mussten mittels Spritzen injiziert werden.

Grossbildansicht Großansicht
Vorzustand Detail Riss

Extreme statische Risse, umfassende Schuppenzonen und Rückwitterungen sind als Folge der sehr harten und dichten, flächig aufgebrachten Altergänzungen zu sehen.

Grossbildansicht Großansicht
Endzustand Detail Rechter Putto

Rechter Putto als Detail der Figurengruppe im Endzustand.

Grossbildansicht Großansicht
Endzustand Figurengruppe

Gesamtansicht der Figurengruppe im Endzustand. Eine abschließend aufgebrachte Silikonharz-Lasur soll die unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften hinsichtlich der Wasseraufnahme verbessern. Da konstruktionsbedingt der aufsteigenden Feuchte im Sockel nur begrenzt entgegengewirkt werden konnte, erfolgte hier kein Auftrag der Silikonharz-Lasur.