Meppen

Gymnasialkirche, ehem. Jesuitenkirche (erbaut 1743-1746)
Stuckedecke
Maßnahme: 2002-2003

Die wesentlichen Schadensphänomene an der Stuckdecke lassen sich wie folgt skizzieren:

  • Korrosion der Nagelungen in der Trägerkonstruktion aus Holzlatten
  • Als Folge daraus partielle Ablösungen der Lattung
  • Als Folge daraus Rissbildungen innerhalb der Stuckdecke
  • Ablösung von Stuckmedallions und -profilen
Maßnahmenkonzept
  • Reinigung der gesamten Stuckdecke
  • Öffnen und Reinigen von Rissen innerhalb der Stuckierungen und Verputze
  • Abnahme und Neuverklebung gelöster Stuckelemente
  • Sicherung hohl liegender Stuckbereiche durch Verschraubungen
  • Sicherungen und Verschraubungen der gelösten Lattung und partieller Austausch der Lattung
  • Kittung und Rekonstruktion von Fehlstellen und Ausbrüchen
  • Retusche
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Vorzustand Stuckdecke

Vorzustand

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Vorzustand Detail Lattung

Technischer Aufbau

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Vorzustand Detail Ecke

Absturz gefährdete Bereiche des Stucks durch völlige Zerstörung der Lattung

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Zwischenzustand Detail Medallion<

Sicherungsarbeiten am Stuck durch Verschraubungen und Kittungen

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Vorgehen Verschraubung

Sicherung der Lattungen an den Deckenbalken mit V4A-Schrauben

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Zwischenzustand Lattung

Rückseitige "Verklebung" der Stuckdecke an die Lattung mittels Kalkmörtel

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Massnahmen

Endzustand; Exemplarisches Foto eines gesicherten und retuschierten Stuckelementes